Haarausfall und Haarpflege

Der Blog zum Thema Haarausfall und Haarpflegemittel

Können Haarwuchsmittel eine Haartransplantation ersetzen

Haarwuchsmittel versprechen Lösungen für Haarprobleme wie Geheimratsecken, Glatzenbildung und dünne Haare. Solche Mittel sind z. B. Laserbürste, Schaum, Shampoo, Haarserum, Tabletten, Stammzellentherapie u. a., die mindestens einen bis ein paar Monate lang angewandt werden müssen. Diese Therapien versprechen allerdings nicht bei allen Haut- und Haartypen eine Wirkung. Und ihre Nutzung muss regelmäßig sein, sonst lässt ihre Wirkung nach.

Der Versuch die Haare mit modernen Präparaten auf Vordermann zu bringen funktioniert also nicht immer. Haarausfall beruht manchmal auf nicht kontrollierbaren Faktoren, wie z. B. Hormonschwankungen, Genetik oder medizinischer Behandlung. Das bedeutet aber nicht, Sie müssen mit einer Glatze oder mit Haarausfall leben. Würden Sie mit einem Arzt über Haarausfall sprechen, verschreibt er Ihnen vielleicht die rezeptfreien Haarwuchsmittel, die helfen können.

Was sind Haarwuchsmittel?

Die Mittel sollten den Haarwuchs kräftigen und für ein volles Haar helfen. Sowohl Frauen als auch Männer, die Haarprobleme wie z. B. Haarverlust haben, probieren diese Produkte mit der Hoffnung, durch sie ihre Haarpracht wieder zu bekommen. Für die Herstellung der Präparate werden diverse Wirkstoffe benutzt. Dabei taucht die Frage auf, welche von ihnen tatsächlich helfen. Sie können auf chemische Wirksubstanzen zurückgreifen oder ebenso Wirkstoffe von der Natur probieren.

Bevor man ein solches Haarwuchsmittel ausprobiert, sollte man die Ursache vom eigenen Haarproblem kennen. Denn es gibt viele Ursachen, die möglich sind: Fehlernährung, Stress, Hormonstörung, Schilddrüsenprobleme, Erkrankungen der Verdauung, Belastungen durch Schadstoffe oder Medikamente und mechanische Gründe.

Wie wirken die Mittel?

Wie wirken HaarwuchsmittelWir besprechen hier 5 diverse Haarwuchsmittel. Die Laserbürste z. B. wirkt durch ihre Lasertechnologie, ihr Infrarotlicht und ihre Vibration. Dadurch werden die Zellen der Kopfhaut stimuliert und die Haarfollikeln genährt, damit neue Haare wachsen können. Der Haarwuchsschaum soll direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden und so den Haarausfall an den Wurzeln stoppen. Man nimmt eine kleine Menge in die Hand und verteilt sie in die Haarwurzeln.

Der Wirkstoff davon ist Minoxidil. Es gibt auch Shampoos, die man für das regelmäßige Haarwaschen nutzt. Sie sind kombiniert mit einer Spülung und einem Schaum. Das Haarserum wirkt durch den Wirkstoff Thiocyanat. Täglich trägt man es durch einen Applikator auf die Haare auf und massiert es ein. Die Tabletten wirken durch ihre Wirkstoffe (wie z. B. Minoxidil) und werden ebenfalls täglich eingenommen. Die Stammzellentherapie ist jung und nutzt bisher das Herstellen von Haarfollikeln.

Gibt es offizielle Belege für die Wirksamkeit von Haarwuchsmitteln?

Es gibt manche Haarwuchsmittel, die wissenschaftlich als Hilfsmittel gegen Haarausfall bewiesen sind. Das ist z. B. Haarserum oder Schaum (auf der Basis von Minoxidil). Als effektiv haben sich auch orale Mittel wie Tabletten bewiesen, und sie wirken noch aggressiver im Vergleich zu den anderen Mitteln. Deswegen muss man beachten, dass Nebenwirkungen bei der Anwendung der Tablette auftreten können. Minoxidil kann bei sensiblen Hauttypen zu Juckreiz und Ausschlag führen. Allergische Reaktionen oder Gesichtsschwellungen (Angioödem) müssen sofort unbedingt einem Arzt mitgeteilt werden.

Welche Wirkstoffe gibt es?

Alfatradiol: Unsere Haarentstehungszellen werden durch das Haarwuchsmittel Alfatradiol zur höheren Vermehrungsaktivität angeregt. Der Wirkstoff hemmt zudem die Testosteron-5-alpha-Reduktase (Enzym), welche das Testosteron (auch bei Damen) in die aktive Form transformiert. Die aktive Form hemmt die Haarwurzeln.

Biotin: Viele Menschen berichten wirklich von einer positiven Wirkung auf ihre Haare von Biotin. Jedoch gibt es noch keine wissenschaftlichen Studien mit Testpersonen, die gesund sind.

Minoxidil: Seine biologische Wirkung entsteht durch die Umwandlung in unserem Stoffwechsel vom Hormon Testosteron in das Derivat Dihydrotestosteron (DHT). Der letzte ist also wesentlich für Haarausfall verantwortlich. Denn die Haarfollikel reagieren in unserer Kopfhaut empfindlich auf diese Substanz. Das hat den Haarausfall zur Folge.

Zink: Bei Zinkmangel muss man auf die Zinkzufuhr achten, und diese eventuell durch Ernährungsergänzung beheben. Denn Zink hält die Kopfhaut gesund, beruhigt unser Immunsystem, und hemmt die Bildung von DHT.

Können Haarwuchsmittel eine Haartransplantation ersetzen?

Haarwuchsmittel und besonders solche, die mittlerweile wissenschaftlich als effektiv bewiesen sind, können eine Haartransplantation ersetzen. Eine Transplantation ist teurer, dagegen aber hält sie das ganze Leben lang.

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Haarwuchsmittel sind nicht die einzige Alternative zu Haartransplantation. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeiten: Immunbehandlung, Microneedling, Laserbehandlung. Zudem gibt es viel Forschung und etliche neue Ergebnisse und Produkte für einen besseren Haarwuchs.

Immunbehandlung

Sie ist ein effektives Haarwuchsmittel bei einem kreisrunden Ausfall. Bei äußerlicher Anwendung der Immuntherapie wird eine Tinktur auf die Kopfhaut auf die Stellen des Ausfalls aufgetragen. Anwendung und Dosierung übernimmt ein Arzt.

Microneedling

MicroneedlingMicroneedling ist ein anderes Haarwuchsmittel. Dabei fügt man der Kopfhaut durch Micro Needling viele kleine Verletzungen zu. Diese wirken sich positiv auf Haardicke, Haarwachstum und Verdichtung aus.

Laserbehandlung

Bei diesem Haarwuchsmittel geht es um Low-Level-Lasertherapie – ebenso Kaltlasertherapie und Rotlichttherapie genannt. Sie nutzt Photonen, die ins Kopfhautgewebe eingestrahlt werden. Diese werden von den schwachen Zellen aufgenommen, und fördern somit das Haarwachstum.

Schlusswort

Haarwuchsmittel gibt es viele, und sie werden sich sicherlich mit der Zeit und der Entwicklung der jeweiligen Hochtechnologie vermehren. Ob man sich dafür oder für eine Haartransplantation entscheidet, können auch Faktoren wie verfügbares Geld und Alter eine Rolle spielen. Mittel, die den Haarwachstum anregen als weniger invasive Anwendung haben gewiss ihre Vorteile. Man kann auch die Ergebnisse der Anwendung durch eine Haaranalyse medizinisch testen. Ein Nachteil der Haarwuchsmittel ist deren nötige regelmäßige Anwendung.

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Johannes

Hey Du, ich habe diese Seite erstellt um tolle Tipps gegen Haarausfall zu teilen. Aber auch Haarpflegemittel, Haarwuchsmittel und viele weitere mehr findest du hier. Lass doch eine Nachricht da, ich würde mich freuen.

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